Mathematik

…ist nicht nur Bruchrechnen, Gleichungen lösen oder Wurzelziehen.

Mathematik ist eine Schule des Denkens.

Logisches Denken, Strukturieren, Kombinieren, Argumentieren, geometrisches Vorstellungsvermögen, Schätzen, Trendvoraussagen – dies wird im Mathematikunterricht gelernt und geübt und spielt im täglichen Leben, wohin man schaut, eine Rolle.

 

Das Märchen vom Reiskorn und dem Schachbrett

Im alten Persien erzählten sich die Menschen einst dieses Märchen: Es war einmal ein kluger Höfling, der seinem König ein kostbares Schachbrett schenkte. Der König war über den Zeitvertreib sehr dankbar, weil er sich mit seinen Ministern bei Hofe oft ein wenig langweilte. So sprach er zu seinem Höfling: "Sage mir, wie ich dich zum Dank für dieses wunderschöne Geschenk belohnen kann. Ich werde dir jeden Wunsch erfüllen." Nachdenklich rieb der Höfling seine Nase. Nachdem er eine Weile nachgedacht hatte, sagte er: "Nichts weiter will ich, edler Gebieter, als dass Ihr das Schachbrett mit Reis auffüllen möget. Legt ein Reiskorn auf das erste Feld, und dann auf jedes weitere Feld stets die doppelte Anzahl an Körnern. Also zwei Reiskörner auf das zweite Feld, vier Reiskörner auf das dritte, acht auf das vierte und so fort." Der König war erstaunt. "Es ehrt dich, lieber Höfling, dass du einen so bescheidenen Wunsch äußerst", sprach er. "Er möge dir auf der Stelle erfüllt werden." Der Höfling lächelte, eine Spur zu breit vielleicht, und verneigte sich tief vor seinem Herrscher.

Sofort traten Diener mit einem Sack Reis herbei und schickten sich an, die Felder auf dem Schachbrett nach den Wünschen des Höflings zu füllen. Bald stellten sie fest, dass ein Sack Reis gar nicht ausreichen würde, und ließen noch mehr Säcke aus dem Getreidespeicher holen.

Offensichtlich hatte der Kaiser das Problem nicht erkannt …

64 Felder hatte das Schachspiel. Schon das zehnte Feld musste für den Höfling mit 512 Körnern gefüllt werden. Beim 21. Feld waren es schon über eine Million Körner. Und beim 64. Feld stellten die Diener fest, dass es im ganzen Reich des Königs nicht genug Reiskörner gab, um es aufzufüllen. Mit seinem Wunsch wurde der Höfling zum reichsten Mann im ganzen Land, und der König wünschte, er hätte ihm nie etwas geschuldet.

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Die Kolleginnen und Kollegen der Fachgruppe Mathematik:

Herr Dr. Bartels, Herr Berganski, Frau Drögemüller, Frau Matthies,  Herr Hultsch, Frau Levetzow, Herr Meyer, Herr Plümer, Herr Pusback, Frau Platzer, Herr Schulz, Frau Stein

Unsere Lehrbücher:

In der Sekundarstufe I und II arbeiten wir mit dem Lehrbuch "Elemente der Mathematik" aus dem Schroedel-Verlag.

Neueste Beiträge:

Artikel aus den Fächern

Unser Tagesausflug zur Leipziger Buchmesse

 – ein eher unkonventioneller Bericht

Ursprünglich als Exkursion des Seminarfachs von Frau Seifert „Kinder- und Jugendliteratur als Spiegel und Archiv der Kultur(en)“(was für’n Name!) geplant, fand am Samstag, den 14.03. ein nun auch für andere Schüler geöffneter Tagesausflug zur Leipziger Buchmesse statt, an dem 52 Personen, darunter Schüler der 9., 10., 11. und 12. Jahrgänge sowie ehemalige Schüler, Lehrer, Freunde, Geschwister und Eltern teilnahmen.

Pünktlich um sieben Uhr morgens verließ unsere schwarz-weiß-bunt-gewürfelte Truppe Bleckede in Richtung Zivilisation. Als Vorgeschmack auf die Manga-Comic-Convention hatten wir schon eine grünhaarige Cosplayerin an Bord. Auf der Fahrt begegneten uns die altbekannten Wohnwagen, Fastfood mit dem leckeren Aroma von Pappe und komplett überfüllte Autobahnen. Tatsächlich ist es nicht so, wie manche Leute (nennen wir sie Verrückte) sagen, nämlich, dass Bücher in der heutigen Zeit keinerlei Rolle mehr spielen. Denn auf dem Weg nach bzw. kurz vor Leipzig gerieten wir in gefühlte zehn Staus, die allesamt drei Spuren lahm legten und alle bestanden aus Leuten, die zur Buchmesse wollten … oder Leuten die einfach hineingeraten waren (sind sehr zu bemitleiden L). Dadurch verlängerte sich unsere Hinfahrt auf mickrige sechs Stunden. Zum Glück gab es keine Aufstände im Bus, es war sogar verdächtig ruhig. Zu ruhig! Kein Gesang, keine fliegenden Eichhörnchen und keine in Napalm getränkten Kaninchen. Passend zum Ausflugsziel war der Bus voll mit Lesejunkies, die sich ihren „Stoff“ reinzogen!

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