• Geschafft - Abi-Jahrgang 2017

    Am Donnerstag, den 15.06.2017 konnten wir unseren Abiturjahrgang feierlich verabschieden. Eingerahmt wurde die Veranstaltung von musikalischen Beiträgen des DS-Kurses von Frau Kramer sowie stimmungsvoller Harfenmusik von Freya Rubbert und einem speziell für diesen Anlass komponierten Klavierstück von Alex Schamber. Nach den obligatorischen Grußworten und humorvollen Wortbeiträgen konnten die frischgebackenen Abiturientinnen und Abiturienten zu individueller Musik ihr Abiturzeugnis von ihren Tutoren in Empfang nehmen.

    Unsere Abiturientinnen und Abiturienten 2017:

    Seminargruppe Müller

    Seminargruppe Kosmalski

  • Von Montag, dem 20.03 bis Mittwoch den 22.03 fand an der Technischen Universität in Clausthal-Zellerfeld die zweite Runde des Wettbewerbs „Jugend forscht“ statt.

    Maya Leu und Heidelinde Fachmann hatten sich durch einen ersten Platz im Fachbereich Biologie am Regionalwettbewerb an der Leuphana Universität in Lüneburg für die Teilnahme am dreitägigen Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld qualifiziert.

    Die Entscheidung weiterhin am Wettbewerb teilzunehmen, war für die beiden Schülerinnen nicht ganz einfach, da ja am 23.03 die Abiturprüfungen begannen; ganz konkret am 25.03 für Heidelinde die fünfstündige Abiturprüfung im Leistungskurs Biologie.

    Die Teilnahme hat sich aber mehr als gelohnt: Die beiden Schülerinnen landeten auf Platz 2 und wurden außerdem vom Kultusministerium mit einem Sonderpreis für besonders kreatives Arbeiten ausgezeichnet. Die Jury lobte die Struktur, ihre guten Überlegungen und auch, dass „wirklich die Fragestellung bearbeitet wurde“.  Aber auch die besonders wertschätzende Atmosphäre, die beim Wettbewerb herrschte, werden die beiden sicher nicht so bald vergessen.

    Link zur offiziellen Webseite der Preisträger Biologie

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    Projektpräsentation: Optimale Beizkonzentration (Lara Burmester)

    Projektpräsentation: Walnuss-Mückenschutzmittel (Maya Leu und Heidelinde Fachmann)

    Acht Teams des Gymnasiums Bleckede treten beim Wettbewerb „Jugend forscht 2017“ an

    Erstmals seit dem Bestehen des Gymnasiums, haben im Rahmen des Seminarfachs „Abenteuer Naturwissenschaft“ acht Teams am 07. und 08. Februar am Regionalwettbewerb „Jugend forscht 2017“  in der Leuphana Universität in Lüneburg teilgenommen.

    Insgesamt traten in diesem Jahr 101 Schüler in 59 Projekten in sieben Sparten (Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Physik, Mathematik/ Informatik, Geowissenschaften und Technik) an. Bis zur Wettbewerbsreife haben die Teilnehmer im Durchschnitt ein bis zwei Jahre an ihrem Projekt geforscht. Beeindruckend war die hervorragende Organisation des Wettbewerbs und die wertschätzende Haltung, mit welcher die Juroren den Wettbewerbsteilnehmern begegneten.

  • Am 25.11.2016 besuchten wir – der Leistungskurs Geschichte 12. Klasse – mit Herrn Friesen die Euthanasie-Gedenkstätte Lüneburg, die sich auf dem Gelände der psychiatrischen Klinik Lüneburg im ehemaligen Badehaus am Wasserturm befindet. Wir wurden von Herrn Bendler, einem Pfleger der psychiatrischen Klinik, der außerdem ehrenamtlich für die Gedenkstätte tätig ist, über die Geschichte der Anstalt informiert. Die psychiatrische Klinik wurde im Jahre 1901 unter dem Namen „Landes- Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg“ eröffnet und genoss zum damaligen Zeitpunkt ein hohes Ansehen.

    Zuerst gab es von Herr Bendler eine Einführung in die Geschichte und Entwicklung der Klinik. Anschließend folgten detaillierte Informationen über die Nutzung ab den 1920er Jahren und während der Zeit des Nationalsozialismus. Im Jahr 1920 erschien das Buch „Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens“ von Dr. K. Binding und Dr. A. Hoche, das zur weiteren Verbreitung des „Sozialdarwinismus“ beitrug. Ab 1922 wurden Menschen mit psychischen und körperlichen Erkrankungen gesellschaftlich zunehmend ausgegrenzt. Eine der späteren Folgen war, dass im Raum Lüneburg ab 1934 auf Grund von Gerichtsurteilen an 1200 Betroffenen Zwangssterilisationen durchgeführt wurden.

  • Ahoi, Landratten! Als Schüler der 12. Klasse sollte man sich langsam nach Zukunftsperspektiven umschauen. Das sehen wir vom Seminarfach Abenteurer Naturwissenschaft ganz realistisch. Unsere Seminarfahrt nutzen wir daher gewissenhaft, um uns den Beruf anzuschauen, von dem jeder schon als kleines Kind träumte: Pirat!

    Am Samstagmorgen, den 6. August, nahmen wir mit dem Zug Kurs auf Neustadt in Holstein. Die fünf meistgesprochenen Wörter während der Fahrt: „Arr“, „Ich“, „Und“, „Mein“, „Holz“. Man kann ja nie früh genug anfangen, die wichtigsten Grundvokabeln zu lernen.

    Zweihundert Meter weit vom Bahnhof entfernt lag sie dann: die Albatros, unser Schiff. Ein Traditionssegler, genauer ein Dreimast-Toppsegelschoner. Noch genauer 74 Jahre alt, 35,70 Meter lang, 6,87 Meter breit, 3,05 Meter Tiefgang, mit einem Besansegel, einem Großsegel, einem Schonersegel, einer Fock, einem Außenklüver, einem Innenklüver, einem Flieger und einem Marssegel. Klingt nur solange groß, bis du versuchst, deinen Koffer die Treppe runter zu quetschen.

    Bereits an Bord: Die Stammcrew, bestehend aus Koch (der wichtigste Mann an Bord), Kapitän (der zweitwichtigste), Maschinist (muss am frühesten aufstehen – und weckt damit leider auch alle anderen), drei Steuermännern und einer Steuerfrau in Ausbildung (eigentlich eine Historikerin, ein Ex-Fischer, ein (Show-)Pirat und einen Arzt 'für alles mögliche'). Nicht an Bord: trinkbares Wasser. Unsere erste Amtshandlung als Piraten-Praktikanten bestand deshalb daraus, kistenweise Wasserflaschen aufs Schiff zu schleppen.